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Nr. 18

Diese Übergröße ist auch fertig leider kommt das Muster auf dem Photo nicht so schön raus. Es ist ganz einfach 2 re und 2 li nach jeder 2. Runde um eine Masche verschieben.

 Schönen Tag

Gruß an alle

7.10.07 14:02


Clue 1

Es ist fertig und es kann weiter gehen.

Die Wolle Uru lace lässt sich gut stricken aber ich stricke das Muster auf Nadelstärke 2 sonst ist es mir zu locker gestrickt und das Muster kommt nicht so schön raus.

7.10.07 14:05


Nr. 19 Spezialsocken

Endlich auch das 3. Paar fertig in einem Wabenmuster gestrickt. Wolle ist von Schoeller Stahl Fortissima Socka  6 -fach.

15.10.07 19:33


Mapro

Ein neues Mystic stricken beginnt am 24 .10.07 und ich bin schon jetzt voll Angesteckt vom Tücher stricken.

Es soll ein Dreieckstuch geben mit den Geheimnissen des Wasser???

Die Wolle ist von Schoeller Stahl und das ist Baby Mirco mit Glanzfaden die Mapro ist etwas größer aber dafür kommt das Muster gut zur geltung, sieht sehr edel aus finde ich und Türkis passt für mich zum Wasser.

Gruß @all von Renate

 

15.10.07 19:41


Clue 2

Der Musterverlauf gefällt mir sehr gut leider bin ich nicht so gut im Fotografieren, er sieht in Natur gut aus.

Gruß @all von Renate

16.10.07 14:05


Clue 3

Clue 3 ist dran gestrickt und es sieht super aus :

21.10.07 13:27


Mystic Water

DAS MEER

Der Wind hat gedreht, und die Flut kommt herein,
Dunkelgrau mit einem silbrigen Schein,
Und über die Mole, da fliegt schon die Gischt,
Wenn die Welle aufläuft und die Brise auffrischt.
Mit einem Mal füll'n sich die Priele im Sand,
Und über den kahlen, verlassenen Strand
Treibt der Wind trock'ne Algen und Schaum vor sich her.
Es ist da, das gewaltige, ewige Meer.

Auf hellem Türkis tanzen glitzernde Lichter,
Auf teerschwarzer Brandung weiß schäumende Wut.
Es hat tausend Farben und tausend Gesichter,
Im ewigen Wechsel von Ebbe und Flut.
Erfüllt von Geschichten aus uralten Tagen,
Beladen mit Spuk und Spökenkiekerei'n,
Umwoben von Märchen, Legenden und Sagen.
Wieviele Geheimnisse schließt es wohl ein?

Wie vielen bedeutet es Leben und Brot?
Ein paar starke Arme, ein Netz und ein Boot,
Das braucht's, damit keiner, je Not leiden muß,
Das Meer schenkt uns Nahrung im Überfluß.
Wie vielen bedeutet es Arbeit und Lohn,
Handwerk überliefert vom Vater zum Sohn,
Wie viele Seeleute haben ihr Geschick
Auf Gedeih und Verderb mit dem Meer verstrickt?

Wie viele Boote und Schiffe mag es wohl tragen,
Zu dieser Stunde auf dem Erdenrund?
Und wie viele schlafen, von Stürmen zerschlagen,
Mit Schätzen beladen tief auf seinem Grund?
Es ist Kommen und Gehn, es ist Nehmen und Geben,
Und wie die Gezeiten, unstet wie der Wind.
Es ist zärtlich und grausam, ist Tod und ist Leben.
Und es läßt uns erahnen, wie winzig wir sind.

Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank.
Die Pflanzen zerstört und das Seegetier krank,
Was da kreuchte und fleuchte verendet im Teer,
Wir, verseuchen das Meer und mißhandeln es schwer.
Die Ufer verpestet und übel schimpfiert,
Von Zimmervermietern zubetoniert,
Von Pissbuden und Imbißständen gesäumt,
Doch es kommt ein. Flut, die das alles wegräumt!

Und tobend und tosend schlägt es an die Klippe.
Mit ungebrochener Urgewalt,
Ich schmecke den salzigen Staub auf den Lippen,
Nein, das Meer das ergibt sich uns wohl nicht so bald!
Wie wir es vergiften, mißachten und schänden,
Wir stören nicht lange sein Gleichgewicht.
Es wird uns nur abschütteln von seinen Stränden,
Wir brauchen das Meer doch das Meer braucht uns nicht!

Reinhard Mey

28.10.07 17:54


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